Projekttag mit kreativem Tiefgang zum Thema „Greenscreen“

Greenscreen ist eine Technik, die aus heutigen Filmproduktionen nicht mehr wegzudenken ist

Im Rahmen eines praxisorientierten Projekttages setzte sich die Oberstufenklasse der zweijährigen Berufsfachschule (Fachbereich Gestaltung) intensiv mit dem Thema Greenscreen-Technologie auseinander. Ziel war es, theoretische Grundlagen mit kreativer Medienarbeit zu verbinden und den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in moderne Produktionsverfahren aus Film, Fernsehen und Social Media zu ermöglichen.

Problemlösung ist gefragt

Nach einer theoretischen Einführung in die Funktionsweise der Greenscreen-Technik (auch bekannt als Chroma Keying) in den vorgegangenen Unterrichtsstunden ging es direkt in die praktische Umsetzung. Die Lernenden erfuhren, warum gerade die Farbe Grün verwendet wird, welche Rolle Licht und Kameraperspektive spielen und wie wichtig eine saubere Trennung von Vorder- und Hintergrund ist.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld in Gruppen eingeteilt, um eigene kleine Filmprojekte zu entwickeln. Von Nachrichtensendungen über Trickfilmen bis hin zu fantasievollen Kurzszenen reichte die Bandbreite der Ideen.

Kreativität ist bei der Umsetzung gefragt

Nach dem Aufbau der Greenscreens, Kamera-Setups und Beleuchtung ging es ans Filmen. Die Postproduktion mit entsprechender Software (Adobe After Effects und Adobe Premiere) erfolgt in den Gruppen in den nächsten Unterrichtsstuden, um schließlich fertige Filme abzuliefern.

In der Postproduktion entsteht der fertige Film

Besonderer Wert wurde auf die eigenständige Planung und Umsetzung gelegt: Exposee, Treatment, Drehbuch, Rollenverteilung, Aufnahme und Schnitt liegen vollständig in der Hand der Lernenden. Dabei werden nicht nur technische Kompetenzen gefördert, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit gestärkt.

Wir sind auf die Ergebnisse gespannt.

Der Projekttag hat einmal mehr verdeutlicht, wie gewinnbringend praxisnahe Unterrichtsformate sein können. Die Verbindung von Theorie und Anwendung motiviert nicht nur, sondern bereitet die Lernenden auch gezielt auf Anforderungen in Ausbildung, Studium und Beruf vor – insbesondere in einer zunehmend digitalisierten Medienwelt.

[Text und Bilder: Ingo Seidel/BKBB (Text mit Unterstützung des telli KI-Chatbots)]

Ein offenes Ohr, wenn es zählt

Nicole Teutemann und Franziska Ceglarski beraten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bergkloster Bestwig. (Foto: Andreas Beer)

Wer ans Berufskolleg Bergkloster Bestwig kommt, ist meist 16 oder älter. Viele haben ein Ziel. Realschulabschluss nachholen, Fachabitur oder Abitur schaffen, Erzieherin oder Erzieher werden. Andere suchen erst Orientierung. Fast alle spüren, dass Entscheidungen plötzlich Gewicht bekommen.

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Berufliche Entdeckungsreise nach Köln

Die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik zu Besuch in der Paramecium Kindertagesstätte

Die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik am Berufskolleg in Bestwig hatten die spannende Gelegenheit, die vielfältige Welt der sozialpädagogischen Einrichtungen in Köln zu erkunden. Diese zweitägige Exkursion bot den Berufspraktikanten und der Oberstufe der praxisintegrierten Ausbildung nicht nur wertvolle Einblicke in verschiedene Betreuungskonzepte, sondern auch die Möglichkeit, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Besucht wurde die Paramecium Kindertagesstätte, die der Universität Köln angeschlossen ist. Die Einrichtung beeindruckte die Studierenden mit ihrem pädagogischen Konzept, das auf den Prinzipien der Reggio- und Montessori-Pädagogik basiert. Im Mittelpunkt steht das Kind als Konstrukteur seiner eigenen Entwicklung. Man konnte die Kinder beim kreativen Arbeiten im Atelier und beim spielerischen Entdecken in der Bewegungsbaustelle beobachten – ein inspirierender Anblick!

Der Stadtwaldkindergarten der pme Familienservicegruppe bietet sowohl verlässliche Regelbetreuung als auch flexible Notfallbetreuung an. Die moderne Pädagogik und die lebendige Atmosphäre begeistern nicht nur die Kinder, sondern auch die angehenden Erzieherinnen/Erzieher.

Piazza im Reggio-Kindergarten

Auch zwei Fröbel-Kindergärten, das Familienzentrum Zuckerhut und das Familienzentrum Zwergenhütte öffneten ihre Tür und gaben Einblick in ihren bunten Alltag in der offenen Arbeit, der auf den drei Prinzipien sichere Beziehung, Individualisierung und Partizipation basiert.

Der Besuch der Jugendhilfeeinrichtung der Karl Immanuel Küpper-Stiftung und des Don Bosco Jugendclubs in Köln- Mülheim rundete die Exkursion ab. Neben Einblicken in die offene Kinder- und Jugendarbeit konnten die Studierenden hier die Bedeutsamkeit von Bildungs- bzw. Betreuungsangeboten und geschützten Räumen besonders für Kinder und Jugendliche in prekären Lebenssituationen deutlich spüren.

Abends genoss man gemeinsame Stunden am Rhein, reflektierte über die Erlebnisse des Tages und schwelgte in Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen im anstehenden Berufsleben. Mit vielen neuen Eindrücken und positiven Erfahrungen kehrten die Studierenden zurück – bereit, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Diese Exkursion war mehr als nur ein Ausflug; sie war eine Reise voller Erkenntnisse und Inspiration, die die Studierenden in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung bereichert hat.

Farbenfrohe Osterferien

… wünscht Ihnen das Team vom Berufskolleg Bergkloster Bestwig!


Hinweis:

In den Osterferien finden keine Beratungs- bzw. Anmeldegespräche statt.

Der nächste Termin ist Montag, der 13. April zwischen 15 und 18 Uhr.