Berufliche Entdeckungsreise nach Köln

Die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik zu Besuch in der Paramecium Kindertagesstätte

Die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik am Berufskolleg in Bestwig hatten die spannende Gelegenheit, die vielfältige Welt der sozialpädagogischen Einrichtungen in Köln zu erkunden. Diese zweitägige Exkursion bot den Berufspraktikanten und der Oberstufe der praxisintegrierten Ausbildung nicht nur wertvolle Einblicke in verschiedene Betreuungskonzepte, sondern auch die Möglichkeit, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Besucht wurde die Paramecium Kindertagesstätte, die der Universität Köln angeschlossen ist. Die Einrichtung beeindruckte die Studierenden mit ihrem pädagogischen Konzept, das auf den Prinzipien der Reggio- und Montessori-Pädagogik basiert. Im Mittelpunkt steht das Kind als Konstrukteur seiner eigenen Entwicklung. Man konnte die Kinder beim kreativen Arbeiten im Atelier und beim spielerischen Entdecken in der Bewegungsbaustelle beobachten – ein inspirierender Anblick!

Der Stadtwaldkindergarten der pme Familienservicegruppe bietet sowohl verlässliche Regelbetreuung als auch flexible Notfallbetreuung an. Die moderne Pädagogik und die lebendige Atmosphäre begeistern nicht nur die Kinder, sondern auch die angehenden Erzieherinnen/Erzieher.

Piazza im Reggio-Kindergarten

Auch zwei Fröbel-Kindergärten, das Familienzentrum Zuckerhut und das Familienzentrum Zwergenhütte öffneten ihre Tür und gaben Einblick in ihren bunten Alltag in der offenen Arbeit, der auf den drei Prinzipien sichere Beziehung, Individualisierung und Partizipation basiert.

Der Besuch der Jugendhilfeeinrichtung der Karl Immanuel Küpper-Stiftung und des Don Bosco Jugendclubs in Köln- Mülheim rundete die Exkursion ab. Neben Einblicken in die offene Kinder- und Jugendarbeit konnten die Studierenden hier die Bedeutsamkeit von Bildungs- bzw. Betreuungsangeboten und geschützten Räumen besonders für Kinder und Jugendliche in prekären Lebenssituationen deutlich spüren.

Abends genoss man gemeinsame Stunden am Rhein, reflektierte über die Erlebnisse des Tages und schwelgte in Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen im anstehenden Berufsleben. Mit vielen neuen Eindrücken und positiven Erfahrungen kehrten die Studierenden zurück – bereit, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Diese Exkursion war mehr als nur ein Ausflug; sie war eine Reise voller Erkenntnisse und Inspiration, die die Studierenden in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung bereichert hat.

Farbenfrohe Osterferien

… wünscht Ihnen das Team vom Berufskolleg Bergkloster Bestwig!


Hinweis:

In den Osterferien finden keine Beratungs- bzw. Anmeldegespräche statt.

Der nächste Termin ist Montag, der 13. April zwischen 15 und 18 Uhr.

Künstliche Intelligenz in kreativen Berufen: Keine Bedrohung, sondern eine Chance

Beim Erstellen von Animationsfilmen kann die KI z.B. bei der Generierung von Hintergründen Unterstützung bieten

Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) sorgt in vielen Bereichen für Diskussionen – insbesondere in der Gestaltungstechnik. Häufig steht dabei die Frage im Raum: Werden kreative Berufe durch KI ersetzt? Die klare Antwort lautet: Nein. Vielmehr erweitert KI das kreative Spektrum und eröffnet neue Möglichkeiten für Gestaltung, Innovation und berufliche Entwicklung.

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Markt der Möglichkeiten 2026: Wertvolle Einblicke in die sozialpädagogische Praxis

Gut besucht war der Markt der Möglichkeiten am Berufskolleg

Am Dienstag, den 17. März 2026, fand am Berufskolleg Bergkloster Bestwig der „Markt der Möglichkeiten“ der Anlage E statt. In der Sportaula präsentierten sich insgesamt sieben Träger sozialpädagogischer Einrichtungen und boten den Schülerinnen und Schülern vielfältige Einblicke in ihre Arbeit sowie in Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Teilgenommen haben die Fachabiturklassen der Anlage C (Unterstufe) sowie die Unterstufen der konsekutiven und praxisintegrierten Erzieherausbildung. Die Schülerinnen und Schüler sowie die angehenden Erzieherinnen und Erzieher nutzten die Gelegenheit, sich im direkten Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Träger umfassend zu informieren und individuelle Fragen zu stellen. Dabei entstand ein lebendiger Dialog, der von großem Interesse und Engagement auf beiden Seiten geprägt war.

Es gab Informationen aus erster Hand

Nach dem offenen Austausch an den Ständen vertieften sich die Gespräche in klassenspezifischen Fachrunden. Die PiA-Unterstufe arbeitete gemeinsam mit Frau Kauer und einem Teil der Trägervertretungen an ausgewählten Fragestellungen, während Herr Biener mit der SP-Unterstufe und den übrigen Trägern weitere Themen intensiv beleuchtete.

Vertreten waren die Träger Lets go, Jugendhilfe Olsberg, Kinder- und Jugendräume St. Georg, Sozialwerk Sauerland, Martinswerk, AWO sowie Wir-Kitas.

Alles in allem war der „Markt der Möglichkeiten“ eine rundum gelungene Veranstaltung. Sie bot den Schülerinnen und Schülern sowie den Studierenden der Anlage E wertvolle Einblicke in die Praxis und förderte zugleich den direkten Austausch und damit einhergehend Vernetzungschancen zwischen Ausbildung und Berufsfeld. Somit entstand ein gewinnbringendes Miteinander, aus dem alle Beteiligten viele neue Erkenntnisse mitnehmen konnten.