Besuch der Notfallseelsorge in der PiA-O – Ein bewegender Einblick in die Begleitung von Menschen in Grenzsituationen

Margit Klauke – erfahrene Notfallseelsorgerin zu Besuch bei der PiA-O

Einen besonderen Besuch durfte die Klasse PiA O im Religionsunterricht begrüßen: Margit Klauke, erfahrene Notfallseelsorgerin, berichtete eindrücklich von ihrer Arbeit in der Begleitung von Menschen in akuten Krisen- und Trauersituationen.

Mit großer Offenheit schilderte Frau Klauke Einsätze, bei denen sie Angehörige nach plötzlichen Todesfällen begleitet oder Familien in Schocksituationen beisteht. Deutlich wurde: Notfallseelsorge ist weit mehr als das Finden „tröstender Worte“. Es geht um Präsenz, um Aushalten, um das gemeinsame Schweigen und darum, Menschen in Momenten tiefster Erschütterung nicht allein zu lassen.

Besonders anschaulich beschrieb sie ihre Aufgabe mit einem Bild: In der Notfallseelsorge gehe es darum, „ein erstes Pflaster aufzukleben“. Die Wunde könne dadurch nicht geheilt werden, doch in der akuten Situation werde zunächst Halt gegeben und die erste überwältigende Not gelindert. Dieses Bild machte den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll deutlich, was professionelle Begleitung in Extremsituationen bedeutet.

Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher war dieser Einblick besonders bedeutsam. In ihren zukünftigen Arbeitsfeldern begegnen sie immer wieder existenziellen Themen: Kinder erleben Verluste, Familien geraten in Krisen, und auch im Team können belastende Ereignisse auftreten. Der Umgang mit Leben und Tod ist daher Teil einer professionellen pädagogischen Haltung. Kinder stellen Fragen nach dem „Warum“ und drücken ihre Trauer auf unterschiedliche Weise aus – hier sind Sensibilität und eine reflektierte eigene Haltung gefragt.

Frau Klauke ermutigte die Klasse, sich bereits in der Ausbildung mit den eigenen Vorstellungen von Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Nur so könne eine authentische und verlässliche Begleitung gelingen.

Wir danken Frau Klauke herzlich für ihre Zeit, ihre Offenheit und die wertvollen Einblicke in ihre verantwortungsvolle Arbeit.

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„Raus aus der Komfortzone“

Finja Fischer aus Reiste an der irischen Küste.

Wo sind Sie aktuell und in welchem Bereich machen Sie Ihr Praktikum?
Ich bin aktuell in Dublin in Irland und mache mein Praktikum in einem kleinen Montessori Kindergarten.

Warum haben Sie sich für ein Auslandspraktikum entschieden?
Mir war direkt klar, dass ich nach dem Abitur definitiv erst ein Gap-Year machen möchte, bevor ich mit dem Studium beginne. Ich wollte gerne etwas Neues ausprobieren und aus meiner Komfortzone hinausgehen. Das Auslandspraktikum hilft mir, sowohl fachlich als auch persönlich über mich hinauszuwachsen. Dadurch, dass ich in einer WG mit jungen Erwachsenen aus verschiedenen Ländern lebe, kann ich auch außerhalb der Arbeit neue, kulturelle Erfahrungen sammeln.

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