Besonderes Engagement der Schule: Fairtrade-Aktion zum Weltfrauentag

Im Rahmen der ZNU-Zertifizierung „Nachhaltiger wirtschaften“ verfolgt das Berufskolleg konkrete Ziele, um ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvoll zu handeln. Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung sind feste Bestandteile unseres schulischen Handelns.

Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März informierte unsere Schule über die Bedeutung von Gleichberechtigung sowie die Förderung von Mädchen und Frauen weltweit. Der Internationale Frauentag wird seit über einem Jahrhundert begangen und steht für gleiche Rechte, politische Teilhabe und bessere Lebensbedingungen für Frauen.

Als Fairtrade-School Deutschland-Schule beteiligten wir uns mit einer besonderen Aktion: Am 9. März organisierte das Fairtrade-Team einen Informationsstand in der ersten Pause vor dem Sekretariat. Dort konnten sich Schülerinnen und Schüler über die Hintergründe des Weltfrauentages und über fairen Handel informieren.

Für das leibliche Wohl gab es Schokolade aus fairem Handel sowie leckere Muffins, die aus geretteten Lebensmitteln hergestellt wurden – ein Beispiel für nachhaltiges Upcycling. Die Aktion sollte dazu beitragen, unsere Schulgemeinschaft für Themen wie globale Gerechtigkeit, faire Arbeitsbedingungen und Gleichberechtigung zu sensibilisieren.

Besonders erfreulich war das große Interesse der Schülerinnen und Schüler: Sechs Lernende der Klasse C2 SU entschieden sich spontan, das Fairtrade-Team künftig zu unterstützen. Damit wächst das Engagement unserer Schulgemeinschaft weiter.

Solche Aktionen zeigen, wie Schule nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Verantwortung fördert und junge Menschen dazu ermutigt, sich aktiv für eine gerechtere und nachhaltigere Welt einzusetzen.

Florenz, Lissabon – und jetzt das Studium

Lucy Sammet aus Brilon machte Mode-Praktika in Florenz und Lissabon.

Lucy Sammet hat am Berufskolleg Bergkloster Bestwig Abitur gemacht. Dann packte sie ihre Mappe und fuhr nach Italien und Portugal – mit einem klaren Ziel: Modedesign.

Erst vor wenigen Tagen ist Lucy Sammet zurückgekehrt. Drei Monate Lissabon, davor ein Jahr Florenz – die 19-Jährige aus Brilon hat das Erasmus-Programm genutzt, wie es gedacht ist: ernsthaft, mutig, mit offenem Ausgang. „Besonders geprägt hat mich das familiäre Miteinander an der Schule“, sagt sie über ihre Zeit am Berufskolleg Bergkloster Bestwig. „Vor allem der Kunstunterricht war für mich sehr prägend, da wir uns frei über Kunst austauschen konnten und uns gegenseitig inspiriert haben.“

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Gestaltungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

Leona Gebracht und Sofiia Ruzhynska präsentieren der finalen Entwurf des Plakates

Die Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Gestaltung setzten sich im letzten Halbjahr intensiv mit einem kundenorientierten Projekt auseinander.

Der Sportverein Scharfenberg feiert in diesem Jahr sein 100jährges Bestehen und hat die Schülerinnen und Schüler des BKBBs beauftrag Printprodukte zu gestalten.

Nachdem die vorangegangenen Klassen im Fachabitur und der gymnasialen Oberstufe das Logo neu entworfen haben, konnten die Schülerinnen und Schüler jetzt ihr Fachwissen über Plakat- und Postkartengestaltung einbringen.

Von der Idee bis zur fertigen Postkarte

Der Kunde (geschäftsführender Vorstand des TuS Scharfenberg) nahm regelmäßig Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern im Unterricht auf. Über Teams konnte er live zugeschaltet werden und wie im Berufsleben über den aktuellen Stand der Bearbeitung des Projektes informiert werden. Die Wünsche und Anregungen seitens des Kunden wurden ebenfalls ausgetauscht. Das Projekt konnte nach 10 Wochen intensiver Arbeit erfolgreich abgeschlossen werden.

Das fertige Plakat für den TuS Scharfenberg

Die Entwürfe der Schülerinnen Leona Gerbracht und Sofiia Ruzhynska wurden zu einem neuen Plakat zusammengefügt. Die Werbekampagne des Vereins läuft bereits seit Anfang des Jahres. Im Großraum Brilon kann man an vielen Stellen die Plakate, Postkarten und weitere Vereinsprodukte entdecken.

Der Vorstand des TuS Scharfenberg bedankt sich an dieser Stelle für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern und lobt das Engagement während der Überarbeitungsphasen und der Präsentation am Ende des Projektes.

Besuch der Notfallseelsorge in der PiA-O – Ein bewegender Einblick in die Begleitung von Menschen in Grenzsituationen

Margit Klauke – erfahrene Notfallseelsorgerin zu Besuch bei der PiA-O

Einen besonderen Besuch durfte die Klasse PiA O im Religionsunterricht begrüßen: Margit Klauke, erfahrene Notfallseelsorgerin, berichtete eindrücklich von ihrer Arbeit in der Begleitung von Menschen in akuten Krisen- und Trauersituationen.

Mit großer Offenheit schilderte Frau Klauke Einsätze, bei denen sie Angehörige nach plötzlichen Todesfällen begleitet oder Familien in Schocksituationen beisteht. Deutlich wurde: Notfallseelsorge ist weit mehr als das Finden „tröstender Worte“. Es geht um Präsenz, um Aushalten, um das gemeinsame Schweigen und darum, Menschen in Momenten tiefster Erschütterung nicht allein zu lassen.

Besonders anschaulich beschrieb sie ihre Aufgabe mit einem Bild: In der Notfallseelsorge gehe es darum, „ein erstes Pflaster aufzukleben“. Die Wunde könne dadurch nicht geheilt werden, doch in der akuten Situation werde zunächst Halt gegeben und die erste überwältigende Not gelindert. Dieses Bild machte den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll deutlich, was professionelle Begleitung in Extremsituationen bedeutet.

Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher war dieser Einblick besonders bedeutsam. In ihren zukünftigen Arbeitsfeldern begegnen sie immer wieder existenziellen Themen: Kinder erleben Verluste, Familien geraten in Krisen, und auch im Team können belastende Ereignisse auftreten. Der Umgang mit Leben und Tod ist daher Teil einer professionellen pädagogischen Haltung. Kinder stellen Fragen nach dem „Warum“ und drücken ihre Trauer auf unterschiedliche Weise aus – hier sind Sensibilität und eine reflektierte eigene Haltung gefragt.

Frau Klauke ermutigte die Klasse, sich bereits in der Ausbildung mit den eigenen Vorstellungen von Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Nur so könne eine authentische und verlässliche Begleitung gelingen.

Wir danken Frau Klauke herzlich für ihre Zeit, ihre Offenheit und die wertvollen Einblicke in ihre verantwortungsvolle Arbeit.

Allein nach Stockholm: Und plötzlich wächst man

Paula Pischeli in Schweden.

Stockholm statt Schulbank. Paula Pischeli, 19, aus Meschede lebt seit Monaten allein in Schweden und arbeitet in einer internationalen Vorschule. Am Anfang war da Heimweh und ein fremdes Land. Dann kamen Routinen, neue Worte auf Schwedisch und ein Alltag, der sie stark gemacht hat. Selbst bei minus 18 Grad radeln Kinder hier zur Kita. Paula erzählt, wie sich ihr Blick auf Arbeit, Mut und Zukunft verändert hat.

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