Gestaltungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

Leona Gebracht und Sofiia Ruzhynska präsentieren der finalen Entwurf des Plakates

Die Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Gestaltung setzten sich im letzten Halbjahr intensiv mit einem kundenorientierten Projekt auseinander.

Der Sportverein Scharfenberg feiert in diesem Jahr sein 100jährges Bestehen und hat die Schülerinnen und Schüler des BKBBs beauftrag Printprodukte zu gestalten.

Nachdem die vorangegangenen Klassen im Fachabitur und der gymnasialen Oberstufe das Logo neu entworfen haben, konnten die Schülerinnen und Schüler jetzt ihr Fachwissen über Plakat- und Postkartengestaltung einbringen.

Von der Idee bis zur fertigen Postkarte

Der Kunde (geschäftsführender Vorstand des TuS Scharfenberg) nahm regelmäßig Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern im Unterricht auf. Über Teams konnte er live zugeschaltet werden und wie im Berufsleben über den aktuellen Stand der Bearbeitung des Projektes informiert werden. Die Wünsche und Anregungen seitens des Kunden wurden ebenfalls ausgetauscht. Das Projekt konnte nach 10 Wochen intensiver Arbeit erfolgreich abgeschlossen werden.

Das fertige Plakat für den TuS Scharfenberg

Die Entwürfe der Schülerinnen Leona Gerbracht und Sofiia Ruzhynska wurden zu einem neuen Plakat zusammengefügt. Die Werbekampagne des Vereins läuft bereits seit Anfang des Jahres. Im Großraum Brilon kann man an vielen Stellen die Plakate, Postkarten und weitere Vereinsprodukte entdecken.

Der Vorstand des TuS Scharfenberg bedankt sich an dieser Stelle für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern und lobt das Engagement während der Überarbeitungsphasen und der Präsentation am Ende des Projektes.

Besuch der Notfallseelsorge in der PiA-O – Ein bewegender Einblick in die Begleitung von Menschen in Grenzsituationen

Margit Klauke – erfahrene Notfallseelsorgerin zu Besuch bei der PiA-O

Einen besonderen Besuch durfte die Klasse PiA O im Religionsunterricht begrüßen: Margit Klauke, erfahrene Notfallseelsorgerin, berichtete eindrücklich von ihrer Arbeit in der Begleitung von Menschen in akuten Krisen- und Trauersituationen.

Mit großer Offenheit schilderte Frau Klauke Einsätze, bei denen sie Angehörige nach plötzlichen Todesfällen begleitet oder Familien in Schocksituationen beisteht. Deutlich wurde: Notfallseelsorge ist weit mehr als das Finden „tröstender Worte“. Es geht um Präsenz, um Aushalten, um das gemeinsame Schweigen und darum, Menschen in Momenten tiefster Erschütterung nicht allein zu lassen.

Besonders anschaulich beschrieb sie ihre Aufgabe mit einem Bild: In der Notfallseelsorge gehe es darum, „ein erstes Pflaster aufzukleben“. Die Wunde könne dadurch nicht geheilt werden, doch in der akuten Situation werde zunächst Halt gegeben und die erste überwältigende Not gelindert. Dieses Bild machte den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll deutlich, was professionelle Begleitung in Extremsituationen bedeutet.

Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher war dieser Einblick besonders bedeutsam. In ihren zukünftigen Arbeitsfeldern begegnen sie immer wieder existenziellen Themen: Kinder erleben Verluste, Familien geraten in Krisen, und auch im Team können belastende Ereignisse auftreten. Der Umgang mit Leben und Tod ist daher Teil einer professionellen pädagogischen Haltung. Kinder stellen Fragen nach dem „Warum“ und drücken ihre Trauer auf unterschiedliche Weise aus – hier sind Sensibilität und eine reflektierte eigene Haltung gefragt.

Frau Klauke ermutigte die Klasse, sich bereits in der Ausbildung mit den eigenen Vorstellungen von Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Nur so könne eine authentische und verlässliche Begleitung gelingen.

Wir danken Frau Klauke herzlich für ihre Zeit, ihre Offenheit und die wertvollen Einblicke in ihre verantwortungsvolle Arbeit.

Allein nach Stockholm: Und plötzlich wächst man

Paula Pischeli in Schweden.

Stockholm statt Schulbank. Paula Pischeli, 19, aus Meschede lebt seit Monaten allein in Schweden und arbeitet in einer internationalen Vorschule. Am Anfang war da Heimweh und ein fremdes Land. Dann kamen Routinen, neue Worte auf Schwedisch und ein Alltag, der sie stark gemacht hat. Selbst bei minus 18 Grad radeln Kinder hier zur Kita. Paula erzählt, wie sich ihr Blick auf Arbeit, Mut und Zukunft verändert hat.

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Karneval am Berufskolleg

Traditionell organisiert die SV des Berufskollegs an Weiberfastnacht ein buntes Programm

An Weiberfastnacht verwandelte sich unser Berufskolleg traditionell in ein farbenfrohes Karnevalsparadies. Organisiert von unserer engagierten Schülervertretung (SV), wurde die Veranstaltung zu einem fröhlichen Highlight im Schulalltag.

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„Raus aus der Komfortzone“

Finja Fischer aus Reiste an der irischen Küste.

Wo sind Sie aktuell und in welchem Bereich machen Sie Ihr Praktikum?
Ich bin aktuell in Dublin in Irland und mache mein Praktikum in einem kleinen Montessori Kindergarten.

Warum haben Sie sich für ein Auslandspraktikum entschieden?
Mir war direkt klar, dass ich nach dem Abitur definitiv erst ein Gap-Year machen möchte, bevor ich mit dem Studium beginne. Ich wollte gerne etwas Neues ausprobieren und aus meiner Komfortzone hinausgehen. Das Auslandspraktikum hilft mir, sowohl fachlich als auch persönlich über mich hinauszuwachsen. Dadurch, dass ich in einer WG mit jungen Erwachsenen aus verschiedenen Ländern lebe, kann ich auch außerhalb der Arbeit neue, kulturelle Erfahrungen sammeln.

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