

Wie lassen sich aus einzelnen Bildern bewegte Geschichten entwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschule im Fachbereich Gestaltung im Rahmen eines spannenden Stop-Motion-Projekts.

Bei der Stop-Motion-Technik werden zahlreiche Einzelbilder aufgenommen und anschließend zu einem Film zusammengesetzt. Anders als bei Filmen, die meist mit 25 Bildern pro Sekunde abgespielt werden, so dass die einzelnen Bilder nicht mehr zu erkennen sind, sind die Einzelbilder in Stop Motion Filmen noch kurz als solche zu erkennen – der besondere Charme dieser Art von Filmen. Was zunächst einfach klingt, erfordert allerdings viel Kreativität, Geduld und eine sorgfältige Planung.

Von der ersten Idee über die Entwicklung eines passenden Storyboards bis hin zur Aufnahme und Bearbeitung der einzelnen Bilder setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Aspekten der Filmgestaltung auseinander. Dabei waren nicht nur gestalterische Fähigkeiten gefragt: Auch technisches Verständnis, Teamarbeit und ein gutes Auge für Details spielten eine wichtige Rolle.

Das Projekt bot den Lernenden die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen, mit unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten zu experimentieren und die Wirkung von Bildern gezielt einzusetzen. Schritt für Schritt entstanden individuelle Filmideen, die zeigten, wie aus einfachen Gegenständen, Figuren und kreativen Einfällen kleine Geschichten zum Leben erweckt werden können.
Das Stop-Motion-Projekt verdeutlicht, wie vielseitig und praxisnah die gestalterische Ausbildung am Berufskolleg ist. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre kreativen Fähigkeiten erweitern und zugleich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien und filmischen Gestaltungstechniken sammeln.
[Text und Bilder: I.Seidel | BKBB – Text mit Unterstützung von AIS.chat]